Willkommen in meinem Leben




mitten auf der Straße.

Verfasst: 18 Juni 2010.


Mit einer Freundin & Fabrice hatte ich die kleine Abschlussrunde im Garten unserer Lehrerin verlassen.
Als Fabrice in eine andere Richtung abbiegen musste, hatten wir Mädchen uns verfahren.
Wie sollte es auch anders sein.

Dann hatten wir den richtigen Weg wieder gefunden.
Wir sausten mit unseren Fahrrädern über den Marktplatz und dann durch den Tunnel.
Wir hatten noch viel Spaß gehabt.

Als wir am anderen Ende des Tunnels wieder heraus kamen,
sah ich ein paar Jungs auf der Straße stehen.
Den einen erkannte ich sofort.
Es war der, der mich die letzten Tage immer damit aufgezogen hatte, dass ich als Kind von einer Schildkröte gebissen worden war.
Warum zum Teufel hatte ich das überhaupt erzählt?

Ich hielt bei den Jungs an.
Meine Freundin auch.
Einer der anderen beiden Jungs, mittlerweile hatte ich auch ihn erkannt, sah mich an uns grinste.
Es war M.
Auch mit ihm, war die letzte Zeit wirklich sehr schön gewesen.
Seit wir letzten September in Berlin gewesen waren, hatte ich ihn wirklich gern.

"Seit ihr nicht vor uns los gefahren?", grinste M. noch breiter.
"Eigentlich schon..." murmelte ich.
"Aber ihr habt euch verfahren?", fragte er.
"Jep", ich nickte.

Lachen.

Der andere Junge nahm wieder seine Hände in die Luft und machte seine Zeichen,
die darstellen sollte, wie eine sehr langsame Schildkröte mich biss.

Ihn anzutreffen, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Komischerweise würde ich auch diesen Jungen vermissen, auch wenn ich ihn kaum kannte.
Immerhin war er einer der Bunker-Raucher.
& die Bunker-Zeit würde mir wirklich sehr fehlen...

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